KI in der Teleradiologie – Unser Weg seit 2022
reif & möller setzt seit 2022 als erstes deutsches Teleradiologie-Netzwerk KI routinemäßig in der täglichen Befundung ein. Dem Regelbetrieb ging ein umfangreicher Auswahlprozess, eine lange Testphase und eine wissenschaftliche Begleitung durch die Deutsche Gesellschaft für Teleradiologie voraus. Heute profitieren über 140 Kliniken von dieser Kombination aus fachärztlicher Expertise und KI-Unterstützung.
KI in der Teleradiologie: Unser Ansatz bei reif & möller
Warum hat sich reif & möller für KI entschieden?
Die Entscheidung für KI war bei reif & möller kein Trend-Thema, sondern eine strategische Investition in Qualität und Patientensicherheit. Mit über 218.000 Befunden pro Jahr und einem Netzwerk aus mehr als 70 Fachärzt:innen stand eine klare Frage im Raum: Wie lassen sich Befundqualität und Geschwindigkeit gleichzeitig steigern – besonders in der Notfalldiagnostik?
Die Antwort lag in der KI-gestützten Parallelanalyse. Doch anders als viele Anbieter haben wir nicht einfach eine Software aktiviert. Wir wollten sicherstellen, dass der KI-Einsatz einen messbaren Nutzen bringt – für Patient:innen, für unsere Teleradiolog:innen und für die Kliniken, die uns vertrauen.
Wie lief der Auswahlprozess für unsere KI-Lösung ab?
Vor dem routinemäßigen Einsatz stand ein systematischer Evaluierungsprozess. Verschiedene KI-Lösungen wurden auf ihre Praxistauglichkeit im teleradiologischen Alltag geprüft. Entscheidende Kriterien waren die Erkennungsgenauigkeit bei zeitkritischen Befunden, die Integration in bestehende Befundungsworkflows und die Datenschutzkonformität.
Die anschließende Testphase in der ersten Jahreshälfte 2022 umfasste den realen Einsatz durch unsere Radiolog:innen. Das Feedback war eindeutig: Besonders bei der Priorisierung von Notfällen – Schlaganfälle, intrakranielle Blutungen, schwere Traumata – konnte die KI spürbar unterstützen.
Wie begleitet die Deutsche Gesellschaft für Teleradiologie den KI-Einsatz?
Von Beginn an wird der KI-Einsatz bei reif & möller wissenschaftlich dokumentiert – in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Teleradiologie (DGfT). Die Studie erfasst systematisch, wie die KI-Algorithmen im Praxisalltag performen: Erkennungsraten, falsch-positive Befunde, Auswirkungen auf Befundzeiten und die Zufriedenheit der befundenden Fachärzt:innen.
Dass diese wissenschaftliche Begleitung kein Zufall ist, zeigt die personelle Verbindung: Dr. Torsten Möller, Gründer und Vorstand von reif & möller, ist zugleich Vorsitzender der DGfT und Autor von 16 medizinischen Fachbüchern. Diese einzigartige Kombination aus Praxiserfahrung und wissenschaftlicher Autorität gewährleistet, dass die Studienergebnisse direkt in die Optimierung des KI-Einsatzes einfließen.
Der Einsatz von KI ist kein Selbstzweck, sondern hat immer einen Nutzen für die Patient:innen, die Teleradiolog:innen sowie die Krankenhäuser.
Dr. Torsten Möller, Vorstand reif & möller, Vorsitzender Deutsche Gesellschaft für Teleradiologie
Warum hat bei uns der Facharzt bzw. die Fachärztin immer das letzte Wort?
Einige KI-Anbieter werben damit, dass ihre Systeme eigenständig schriftliche Befunde erstellen. Bei reif & möller ist das bewusst anders: Unsere Teleradiolog:innen erstellen jeden Befund persönlich. Die KI liefert unterstützende Hinweise – etwa bei der Erkennung zeitkritischer Pathologien –, aber die medizinische Verantwortung und die Befunderstellung liegen ausschließlich bei qualifizierten Fachärzt:innen.
Das bedeutet für Ihre Klinik: Sie können sich darauf verlassen, dass nicht nur eine KI Ihre Bilder analysiert hat, sondern immer auch ein erfahrener Facharzt bzw. eine erfahrene Fachärztin. Diese Mensch-Maschine-Kombination ist unser Qualitätsversprechen.
Welche konkreten Vorteile bringt unser KI-Einsatz für Ihre Klinik?
Erleben Sie unseren KI-Ansatz im Gespräch
Wir zeigen Ihnen, wie KI die Befundung in Ihrer Klinik unterstützen kann.
reif & möller setzt auf bewährte, CE-zertifizierte KI-Algorithmen, die speziell für die radiologische Bildanalyse entwickelt wurden. Die Lösung wurde im Rahmen eines umfangreichen Auswahlprozesses evaluiert und in einer mehrmonatigen Testphase im Realbetrieb validiert.
Nein. Die KI-Unterstützung läuft vollständig im Hintergrund des Befundungsprozesses. Für Ihre Klinik ändert sich am bestehenden Workflow nichts – Sie erhalten wie gewohnt den fachärztlichen Befund, jetzt mit zusätzlicher KI-gestützter Qualitätssicherung.
Nein. Alle Bilddaten werden ausschließlich für die aktuelle Befundung verwendet und in deutschen, TÜV-zertifizierten Rechenzentren verarbeitet. Eine Weitergabe an Dritte oder Nutzung für KI-Training findet nicht statt. reif & möller erfüllt alle DSGVO-Anforderungen.
Die wissenschaftliche Studie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Teleradiologie läuft seit 2022. Erste Ergebnisse wurden bereits auf internationalen Kongressen vorgestellt, darunter der ECR (European Congress of Radiology). Die fortlaufende Auswertung fließt direkt in die Optimierung des KI-Einsatzes ein.
Ja. Im Rahmen eines Beratungsgesprächs zeigen wir Ihnen gerne, wie die KI-gestützte Befundung in der Praxis funktioniert und welchen Mehrwert sie für Ihre Klinik bietet. Kontaktieren Sie uns für einen Termin.
Häufige Fragen zu unserem KI-Einsatz
Die FAQ-Sektion beantwortet die häufigsten Fragen von Klinikentscheidern zu unserem KI-Einsaz. Die Fragen stammen aus der Question-to-Page Map, PAA-Analysen und typischen Kundenanfragen.
KI in der Radiologie