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KI in der Radiologie – Wie künstliche Intelligenz die Befundung verändert

Künstliche Intelligenz in der Radiologie unterstützt Fachärzt:innen bei der Befundung, Priorisierung und Qualitätssicherung radiologischer Bildgebung. KI-Algorithmen erkennen Auffälligkeiten in CT- und MRT-Aufnahmen innerhalb von Sekunden und helfen, kritische Notfälle schneller zu identifizieren. reif & möller setzt KI seit 2022 routinemäßig ein – als erstes deutsches Teleradiologie-Netzwerk – und verbindet damit die Präzision von über 70 Fachärzt:innen mit modernster Technologie.

Was leistet KI in der Radiologie heute?

KI in der Radiologie analysiert medizinische Bilder, erkennt Muster und unterstützt Fachärzt:innen bei der Diagnosestellung. Die Technologie kommt heute vor allem in drei Bereichen zum Einsatz: Priorisierung dringender Fälle, automatische Zweitmeinung und Qualitätskontrolle.

Priorisierung – Notfälle in Sekunden erkennen

Bei einlaufenden CT- oder MRT-Untersuchungen analysiert die KI die Bilddaten in Echtzeit. Zeigt ein Scan Hinweise auf Schlaganfall, intrakranielle Blutung oder schweres Trauma, wird der Fall automatisch als dringend markiert. Die zuständigen Fachärzt:innen sehen sofort, welche Befunde Priorität haben. In der Notfalldiagnostik kann diese Priorisierung Leben retten. Bei reif & möller liegt der Befund bereits nach drei bis vier Minuten vor.

Automatische Zweitmeinung – Mehr Sicherheit für Patient:innen

Die KI befundet die Bilder parallel zu den Teleradiolog:innen. Das bedeutet: Jedes Bild wird sowohl von einem Facharzt bzw. einer Fachärztin als auch von einem KI-Algorithmus analysiert. Gibt es Abweichungen zwischen beiden Einschätzungen, wird der Fall automatisch zur Prüfung markiert. So entsteht eine zusätzliche Sicherheitsebene – ohne Zeitverlust.

Qualitätskontrolle – Konsistenz bei 218.000+ Befunden

Bei über 218.000 Befunden pro Jahr ist gleichbleibende Qualität eine Herausforderung. KI hilft, Qualitätsstandards über das gesamte Netzwerk von über 70 Fachärzt:innen aufrechtzuerhalten. Automatische Konsistenzprüfungen ergänzen die menschliche Expertise.

Wie funktioniert KI-gestützte Befundung in der Praxis?

KI-gestützte Befundung ist kein automatisierter Prozess, sondern ein Zusammenspiel von Mensch und Technologie. Die Bilddaten werden parallel von Fachärzt:innen und KI-Algorithmen analysiert. Der Facharzt bzw. die Fachärztin behält stets die Entscheidungshoheit.

So läuft der Prozess bei reif & möller ab: Die Klinik überträgt die Bilddaten verschlüsselt an das Teleradiologie-Netzwerk. Sofort beginnt die KI mit der Analyse und priorisiert die Untersuchung nach Dringlichkeit. Parallel befundet ein Facharzt bzw. eine Fachärztin für Radiologie die Aufnahme – unterstützt durch die KI-Hinweise, aber nicht abhängig davon. Nach der Qualitätsprüfung wird der Befund digital zurück ins KIS der Klinik übermittelt.

Der Befundungsprozess bei reif & möller: Mensch + KI

  1. Bilderübertragung

    Bilder werden sicher an reif & möller übertragen.

  2. KI-Analyse in Echtzeit

    KI unterstützt die Voranalyse und priorisiert auffällige Fälle.

  3. Fachärztliche Befundung

    Radiolog:innen erstellen den Befund und treffen die Entscheidung.

  4. Qualitätsprüfung

    Qualitätssicherung und Plausibilitätschecks nach Standards.

  5. Rückübermittlung ins KIS

    Der Befund wird strukturiert zurück ins KIS übermittelt.

Teleradiolog:in hat das letzte Wort

Einige Anbieter von KI-Anwendungen werben damit, dass ihre Systeme eigenständig schriftliche Befunde erstellen. Bei reif & möller ist das bewusst anders: Hier erstellen die Teleradiolog:innen die Befunde persönlich. Das bedeutet maximale Sicherheit für Ihre Patient:innen – jedes Bild wird nicht nur von einer KI analysiert, sondern immer auch von einem Facharzt bzw. einer Fachärztin bewertet.

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Warum setzen immer mehr Kliniken auf KI in der Radiologie?

Die Gründe sind vielfältig: schnellere Diagnostik, höhere Befundqualität und Entlastung bei Personalengpässen. Gerade in der Notfallversorgung kann die KI-gestützte Priorisierung den entscheidenden Zeitvorsprung bringen.

Schnellere Diagnostik – Befund in 3–4 Minuten

Dank der KI-Unterstützung können unsere Fachärzt:innen den Befund gezielt und schneller erstellen – der fertige Befund kommt früher dort an, wo er gebraucht wird. Kritische Fälle werden sofort erkannt und priorisiert.

Antwort auf den Fachkräftemangel in der Radiologie

Gleichzeitig hilft die KI-gestützte Teleradiologie dabei, den zunehmenden Fachkräftemangel in der Radiologie zu kompensieren. Gerade nachts und an Wochenenden fehlt vielen Kliniken qualifiziertes Personal. Über 140 Kliniken nutzen bereits die Kombination aus KI und fachärztlicher Expertise bei reif & möller, um ihre radiologische Versorgung rund um die Uhr sicherzustellen.

Für welche Kliniken eignet sich KI-gestützte Teleradiologie?

Maximalversorger – Hochvolumen effizient bewältigen

KI-gestützte Teleradiologie eignet sich besonders für Maximalversorger und Schwerpunktkliniken mit hohem Notfallaufkommen und großem Befundvolumen. Aber auch kleinere Häuser profitieren – gerade wenn die radiologische Versorgung nachts oder an Wochenenden nicht durchgehend gewährleistet ist.

Schwerpunktkliniken – 24/7-Abdeckung sicherstellen

Maximalversorger mit 250 und mehr Betten nutzen KI, um hohe CT- und MRT-Volumina effizient zu bewältigen und Befundzeiten zu verkürzen. Schwerpunktkliniken ohne eigene Nacht-Radiologie sichern mit Teleradiologie und KI ihre 24/7-Versorgung ab. Und für Klinikverbünde bietet ein zentrales Teleradiologie-Netzwerk die Möglichkeit, Expertise über mehrere Standorte hinweg zu bündeln.

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Was unterscheidet den KI-Einsatz bei reif & möller von anderen Anbietern?

reif & möller war 2022 das erste deutsche Teleradiologie-Netzwerk, das KI routinemäßig in der täglichen Befundung eingesetzt hat. Der Unterschied zu anderen Anbietern: Kein Experiment, sondern ein wissenschaftlich begleiteter, im Alltag bewährter Prozess.

Wissenschaftliche Begleitung – Studie mit der Deutschen Gesellschaft für Teleradiologie

Dem Regelbetrieb ging ein umfangreicher Auswahlprozess voraus: verschiedene KI-Lösungen wurden evaluiert, eine ausgedehnte Testphase durchgeführt und der Einsatz von Beginn an wissenschaftlich begleitet – in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Teleradiologie.
Deren Vorsitzender, Dr. Torsten Möller, ist zugleich Gründer von reif & möller und Autor von 16 medizinischen Fachbüchern. Beim RSNA 2024 in Chicago – einem der bedeutendsten Radiologiekongresse weltweit – präsentierte er die Ergebnisse des KI-Einsatzes im deutschen Teleradiologie-Alltag. Als Mitherausgeber des Springer-Fachbuchs „KI in der Radiologie" bringt Dr. Möller diese Praxiserfahrung auch in die internationale Fachdiskussion ein.

Sie möchten wissen, wie KI Ihre radiologische Versorgung verbessern kann?

Unser Team steht Ihnen für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.

KI analysiert radiologische Bilddaten automatisch und unterstützt Fachärzt:innen bei Befundung, Priorisierung und Qualitätskontrolle. In der Teleradiologie erkennt KI beispielsweise Hinweise auf Schlaganfälle oder Blutungen innerhalb von Sekunden und priorisiert diese Fälle für die sofortige Bearbeitung.

Nein. Bei reif & möller erstellen Fachärzt:innen für Radiologie jeden Befund persönlich. Die KI liefert unterstützende Hinweise und eine automatische Zweitmeinung. Die medizinische Entscheidungshoheit liegt immer beim Menschen. Das unterscheidet uns bewusst von Ansätzen, bei denen KI eigenständig Befunde erstellt.

KI-Systeme unterstützen in der Teleradiologie vor allem bei der Priorisierung dringender Fälle, der Konsistenzprüfung über große Befundvolumina und der parallelen Bildanalyse als digitale Zweitmeinung. reif & möller setzt diese Technologie seit 2022 routinemäßig ein – als erstes deutsches Teleradiologie-Netzwerk.

Die Sicherheit basiert auf dem Zusammenspiel von Mensch und Technologie. Die KI durchläuft umfangreiche Validierungsprozesse, bevor sie im Regelbetrieb eingesetzt wird. Zusätzlich begleitet reif & möller den Einsatz wissenschaftlich in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Teleradiologie.

reif & möller setzt KI seit 2022 routinemäßig in der täglichen Befundung ein. Dem ging ein umfangreicher Auswahlprozess und eine lange Testphase voraus. Die Ergebnisse werden in einer wissenschaftlichen Studie dokumentiert.

Kliniken profitieren von schnellerer Diagnostik (Befund in 3–4 Minuten), höherer Befundqualität durch die automatische Zweitmeinung und zuverlässiger 24/7-Versorgung auch bei Personalengpässen. Bei über 218.000 Befunden pro Jahr gewährleistet die KI darüber hinaus gleichbleibende Qualitätsstandards.

Drei wesentliche Unterschiede: Erstens die Pionierrolle seit 2022 mit nachweisbarer Praxiserfahrung. Zweitens die wissenschaftliche Begleitung durch die Deutsche Gesellschaft für Teleradiologie. Drittens die klare Regel, dass KI den Facharzt bzw. die Fachärztin unterstützt, aber niemals ersetzt.

Ja. Der Einsatz von KI als Unterstützungssystem ist rechtlich zulässig, solange die ärztliche Verantwortung beim Facharzt bzw. der Fachärztin verbleibt. Die Befundung erfolgt weiterhin nach Strahlenschutzgesetz. reif & möller erfüllt alle regulatorischen Anforderungen und ist TÜV-zertifiziert.

Häufige Fragen zu KI in der Radiologie

Die FAQ-Sektion beantwortet die häufigsten Fragen von Klinikentscheidern zum Thema KI in der Radiologie. Die Fragen stammen aus der Question-to-Page Map, PAA-Analysen und typischen Kundenanfragen.

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