Um künftigen Engpässen in der radiologischen Versorgung wirksam vorzubeugen, plädiert die Deutsche Gesellschaft für Teleradiologie daher für einen konsequenten Ausbau der teleradiologischen Befundung. Krankenhäuser und niedergelassene Praxen, die bereits heute teleradiologische Strukturen etabliert haben, können auch in Krisenzeiten ihre Versorgungsqualität aufrechterhalten und Engpässe abfedern. Die Pandemie hat damit eindrucksvoll bestätigt, dass Teleradiologie nicht nur ein optionales Ergänzungsangebot, sondern ein zentraler Baustein einer resilienten, zukunftsfesten Gesundheitsversorgung ist. Insbesondere für die Notfall- und Akutversorgung, für die wohnortnahe radiologische Diagnostik in ländlichen Regionen und für die Entlastung radiologischer Abteilungen in Schwerpunkt- und Maximalversorgern leistet die Teleradiologie einen Beitrag, der sich nicht nur in Krisensituationen, sondern auch im regulären Versorgungsalltag auszahlt.

Weiterführende Themen:Teleradiologie | Vorteile der Teleradiologie | Krisensichere Radiologie