HL7-Schnittstelle und KIS-Integration für Teleradiologie
Die Integration von Teleradiologie in bestehende KIS-, RIS- und PACS-Systeme erfolgt über standardisierte HL7- und DICOM-Schnittstellen. Sichere VPN-Verbindungen gewährleisten den verschlüsselten Datentransfer. reif & möller hat diese Anbindung bei über 140 Kliniken umgesetzt – typische Integrationsprojekte sind innerhalb von 2–4 Wochen produktiv.
Wie wird Teleradiologie in Ihr KIS integriert?
Die Anbindung von Teleradiologie an Ihre klinische IT erfolgt in vier klar definierten Schritten. Ihr bestehendes KIS, RIS oder PACS bleibt dabei vollständig erhalten. reif & möller passt sich Ihrer Systemlandschaft an – nicht umgekehrt.
Bestandsaufnahme Ihrer IT-Landschaft
Im ersten Schritt analysiert unser Integrationsteam Ihre vorhandene Infrastruktur: welches KIS und RIS im Einsatz sind, wie das PACS konfiguriert ist und welche HL7-Schnittstellen bereits zur Verfügung stehen. Auf Basis dieser Analyse erstellen wir ein individuelles Integrationskonzept. Ein Technik-Call genügt in der Regel, um alle wesentlichen Parameter zu klären.
mehr anzeigenSchnittstellen-Konfiguration und Mapping
Im zweiten Schritt konfigurieren wir die HL7-Schnittstelle zwischen Ihrem KIS und unserem System. Das Mapping der Datenfelder – etwa Patient:innen-Stammdaten, Auftragsinformationen und Befundstatus – wird individuell auf Ihre Workflows abgestimmt. Parallel erfolgt die DICOM-Konfiguration für die Bildübertragung an und vom PACS.
mehr anzeigenTestphase und Validierung
Vor dem Produktivstart testen wir die gesamte Kette: Auftragsübermittlung, Bildtransfer, Befundrücklauf und Statusaktualisierung im KIS. Testbefunde durchlaufen den kompletten Workflow. Erst wenn alle Beteiligten – Ihre IT, Ihre Radiologie-Abteilung und unser Team – die Ergebnisse freigeben, gehen wir in den Echtbetrieb.
mehr anzeigenGo-live und Monitoring
Nach dem Go-live überwachen wir die Schnittstellen aktiv. Unser 24/7-IT-Support steht für Rückfragen und Feinjustierungen bereit. Bei über 140 erfolgreich angebundenen Kliniken kennen wir die typischen Herausforderungen – und lösen sie, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen.
mehr anzeigenWelche Schnittstellen unterstützt reif & möller?
reif & möller setzt auf offene, standardisierte Schnittstellen. Das bedeutet: maximale Kompatibilität mit Ihrer bestehenden IT, ohne proprietäre Lock-in-Effekte.
Welche KIS-, RIS- und PACS-Systeme werden unterstützt?
reif & möller arbeitet herstellerunabhängig. Die HL7-Schnittstelle und DICOM-Anbindung funktionieren mit allen gängigen Systemen im deutschen Klinikmarkt.
| Systemtyp | Unterstützte Hersteller (Auswahl) |
|---|---|
| KIS | SAP IS-H, Dedalus ORBIS, Meierhofer MCC, Agfa ORBIS, Cerner i.s.h.med |
| RIS | Dedalus RIS, Siemens syngo.workflow, GE Centricity |
| PACS | Sectra PACS, Agfa Enterprise Imaging, Philips Vue PACS, Siemens syngo.plaza, GE Centricity PACS |
Wie lange dauert die Integration?
Die meisten Integrationsprojekte sind innerhalb von 2–4 Wochen abgeschlossen. Bei einfacher Konfiguration geht es oft schneller. Die Erfahrung aus über 140 Klinikanbindungen sorgt für effiziente Abläufe.
| Phase | Dauer | Aktivitäten |
|---|---|---|
| Technik-Call und Analyse | 1–2 Tage | Bestandsaufnahme IT, Integrationskonzept |
| Konfiguration | 3–5 Tage | HL7-Mapping, DICOM-Setup, VPN-Einrichtung |
| Testphase | 3–5 Tage | Testbefunde, Workflow-Validierung |
| Go-live | 1 Tag | Produktivstart, Monitoring |
| Gesamt | 2–4 Wochen |
Wie sicher ist die Datenübertragung bei der Integration?
Sicherheit ist bei der Übertragung sensibler Patientendaten nicht verhandelbar. Alle Datenströme zwischen Ihrer Klinik und reif & möller laufen über verschlüsselte VPN-Verbindungen. Die Private Cloud von reif & möller wird in deutschen Rechenzentren betrieben und ist TÜV-zertifiziert. Zusätzlich gelten strenge Zugriffskontrollen: Nur der diensthabende Teleradiologe bzw. die diensthabende Teleradiologin erhält Zugang zu den jeweiligen Untersuchungsdaten.
Was passiert bei einem Systemausfall?
Ein Ausfall der Teleradiologie ist für Kliniken mit Notfallversorgung keine Option. reif & möller hat deshalb ein mehrstufiges Ausfallkonzept implementiert.
Gateway-Lösung für Offline-Zugriff
Das Teleradiologie-Gateway wird direkt in Ihrer Klinik installiert. Es speichert Daten lokal und ermöglicht den Zugriff auf Befunde auch dann, wenn die Internetverbindung vorübergehend unterbrochen ist. Nach Wiederherstellung der Verbindung synchronisiert das Gateway automatisch.
Redundantes Rechenzentrum und Failover
Die Serverinfrastruktur ist doppelt ausgelegt. Alle Systeme werden proaktiv gewartet und automatisch überwacht. Das Ergebnis: eine Verfügbarkeit von 99,8 % im Jahresdurchschnitt.
Sie benötigen ein KIS oder RIS mit HL7-Schnittstelle sowie ein PACS-System mit DICOM-Unterstützung. Eine stabile Internetverbindung (mindestens 10 Mbit/s symmetrisch) und ein VPN-fähiger Router ergänzen die technische Basis. Unser IT-Team prüft Ihre Infrastruktur vorab im Technik-Call.
Ja. Neben der vollintegrierten HL7-Anbindung bietet reif & möller auch ein webbasiertes Portal (r&m Connect) und eine manuelle Befundübermittlung. So ist ein unkomplizierter Start möglich, während die vollständige Integration parallel vorbereitet wird.
Nein. Das Integrationsteam von reif & möller übernimmt Konfiguration, Mapping und Tests. Ihre IT-Abteilung wird eingebunden, muss aber keine eigene Entwicklungsarbeit leisten. Der Aufwand auf Klinikseite liegt typischerweise bei wenigen Stunden.
Typische Integrationsprojekte sind innerhalb von 2–4 Wochen abgeschlossen. Die genaue Dauer hängt von Ihrer IT-Landschaft und den gewünschten Workflows ab.
reif & möller arbeitet systemherstellerunabhängig und ist mit allen gängigen PACS-Lösungen kompatibel – darunter Sectra, Agfa, Philips, Siemens und GE.
Befunde werden automatisiert über die HL7-Schnittstelle in Ihr KIS integriert. Der Befundrücklauf erfolgt strukturiert und in Echtzeit, sodass behandelnde Ärzt:innen sofort Zugriff haben.
Die Gateway-Lösung von reif & möller ermöglicht Offline-Zugriff auf Befunde, auch bei Internetausfall. Daten werden lokal zwischengespeichert und nach Wiederherstellung automatisch synchronisiert.
Häufige Fragen zur IT-Integration
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