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HL7-Schnittstelle und KIS/RIS-Integration für Teleradiologie

Die Integration von Teleradiologie in bestehende KIS-, RIS- und PACS-Systeme erfolgt über standardisierte HL7- und DICOM-Schnittstellen. Sichere VPN-Verbindungen gewährleisten den verschlüsselten Datentransfer. Die HL7-Integration ist dabei mehr als eine technische Anbindung: Sie ermöglicht die vollständige Einbettung der Teleradiologie in Ihren gewohnten klinischen Workflow. Aufträge werden direkt aus Ihrem Primärsystem angelegt, fertige Befunde automatisiert zurück ins KIS/RIS importiert – ohne Medienbruch, ohne Umwege. Für Ihr Team bedeutet das: volle Transparenz und Kontrolle über den gesamten Befundungsprozess, ganz so, als wäre die Teleradiologie ein integrierter Teil Ihres Hauses.

Wie wird Teleradiologie in Ihr KIS/RIS integriert?

Die Anbindung von Teleradiologie an Ihre klinische IT-Infrastruktur erfolgt in vier klar definierten Schritten. Ihr bestehendes KIS, RIS oder PACS bleibt dabei vollständig erhalten. reif & möller passt sich Ihrer Systemlandschaft an – nicht umgekehrt.

Schritt 1

Bestandsaufnahme Ihrer IT-Landschaft

Im ersten Schritt analysiert unser Integrationsteam gemeinsam mit Ihnen Ihre vorhandene Infrastruktur: welche KIS/RIS-Systeme im Einsatz sind und welche HL7-Schnittstellen bereits zur Verfügung stehen. Auf Basis dieser Analyse erstellen wir ein individuelles Integrationskonzept. In einem ersten Technik-Call können bereits die wesentlichen Parameter geklärt und die nächsten Schritte der Zusammenarbeit geplant werden.

Schritt 2

Schnittstellen-Konfiguration und Mapping

Im zweiten Schritt konfigurieren wir – in enger Zusammenarbeit mit Ihrem KIS/RIS-Hersteller – die HL7-Schnittstelle zwischen Ihrem KIS/RIS und unserem System. Das Mapping der Datenfelder – etwa Patienten-Stammdaten und Auftragsinformationen – wird individuell auf Ihre Workflows abgestimmt. Parallel erfolgt die DICOM-Konfiguration für die Bildübertragung aus dem PACS.

Schritt 3

Testphase und Validierung

Vor dem Produktivstart testen wir die gesamte Kette: Auftragsübermittlung, Freigabe der RI, Bildtransfer, Befundrücklauf und Statusaktualisierung im KIS/RIS. Testaufträge durchlaufen dabei den kompletten Workflow. Erst wenn alle Beteiligten – Ihre IT, Ihre Radiologie-Abteilung und unser Team – die Ergebnisse freigeben, gehen wir in den Echtbetrieb.

Schritt 4

Go-live und Monitoring

Nach dem Go-live steht Ihnen unser IT-Support weiterhin 24/7 zur Seite – bei technischen Fragen, Anpassungsbedarf oder unerwarteten Vorkommnissen im laufenden Betrieb. Wir überwachen die Datenleitung aktiv und reagieren proaktiv, bevor Probleme den Workflow beeinträchtigen. Als Partner von über 140 Kliniken mit unterschiedlichsten IT-Infrastrukturen kennen wir die typischen Herausforderungen und wissen, worauf es im Alltag ankommt.

Welche Schnittstellen unterstützt reif & möller?

Die HL7-Integration von reif & möller ist mit allen gängigen KIS/RIS-Herstellern kompatibel – auf Basis offener, standardisierter Schnittstellen. Das bedeutet für Sie: minimaler Integrationsaufwand, keine Abhängigkeit von proprietären Systemen und eine zukunftssichere Anbindung, die mit Ihrer IT-Infrastruktur mitwächst.

HL7 – Standard für klinische Kommunikation

Die HL7-Schnittstelle ist das Rückgrat der klinischen Datenkommunikation. Über HL7 v2.x werden Auftrags- und Befunddaten zwischen Ihrem KIS und unserem System ausgetauscht. Das umfasst Patient:innendaten, Untersuchungsanforderungen, Befundstatus und den fertigen Befundtext. Die HL7-Integration ermöglicht einen vollautomatischen Workflow ohne manuelle Zwischenschritte.

DICOM – Bildübertragung und -archivierung

Der DICOM-Standard regelt die Übertragung radiologischer Bilddaten. CT-, MRT- und Röntgenaufnahmen werden über DICOM direkt aus Ihrem PACS oder den Modalitäten an unsere Befundungsplattform übermittelt. Die Rückübertragung des Befunds als DICOM PDF ist ebenfalls möglich.

FHIR – Zukunftssicherer Datenaustausch

Für Kliniken, die bereits auf FHIR-Ressourcen setzen, bieten wir zukunftssichere Schnittstellen auf Basis von HL7 FHIR R4. Dieser Standard wird zunehmend im deutschen Gesundheitswesen eingesetzt und ermöglicht granularen, API-basierten Datenaustausch.

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Wie sicher ist die Datenübertragung bei der Integration?

Sicherheit ist bei der Übertragung sensibler Patientendaten nicht verhandelbar. Alle Datenströme zwischen Ihrer Klinik und reif & möller laufen über verschlüsselte VPN-Verbindungen. Die Private Cloud von reif & möller wird in deutschen Rechenzentren betrieben und ist TÜV-zertifiziert. Zusätzlich gelten strenge Zugriffskontrollen: Nur der diensthabende Teleradiologe bzw. die diensthabende Teleradiologin erhält Zugang zu den jeweiligen Untersuchungsdaten.

Was passiert bei einem Systemausfall?

Ein Ausfall der Teleradiologie ist für Kliniken mit Notfallversorgung keine Option. reif & möller hat deshalb ein mehrstufiges Ausfallkonzept implementiert.

Gateway-Lösung für Offline-Zugriff

Das Teleradiologie-Gateway wird direkt in Ihrer Klinik installiert. Es speichert Daten lokal und ermöglicht den Zugriff auf Befunde auch dann, wenn die Internetverbindung vorübergehend unterbrochen ist.

Redundantes Rechenzentrum und Failover

Die Serverinfrastruktur ist doppelt ausgelegt. Alle Systeme werden proaktiv gewartet und automatisch überwacht. Das Ergebnis: eine Verfügbarkeit von 99,8 % im Jahresdurchschnitt.

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Sie benötigen ein KIS oder RIS mit HL7-Schnittstelle sowie ein PACS-System mit DICOM-Unterstützung. Eine stabile Internetverbindung (mindestens 25 Mbit/s symmetrisch) und ein VPN-fähiger Router ergänzen die technische Basis. Unser IT-Team prüft Ihre Infrastruktur vorab im Technik-Call.

Ja. Neben der vollintegrierten HL7-Anbindung bietet reif & möller auch ein webbasiertes Portal (Classic Comfort) und eine manuelle Befundübermittlung (Classic). So ist ein unkomplizierter Start möglich, während die vollständige Integration parallel vorbereitet wird.

Nein. Das Integrationsteam von reif & möller übernimmt Konfiguration, Mapping und Tests. Ihre IT-Abteilung wird eingebunden, muss aber keine eigene Entwicklungsarbeit leisten. Der Aufwand auf Klinikseite liegt typischerweise bei wenigen Stunden.

Die genaue Dauer hängt von Ihrer IT-Landschaft und den gewünschten Workflows ab – sowie von den zeitlichen Kapazitäten Ihres KIS- oder RIS-Herstellers für die Abstimmung der Schnittstellen.

reif & möller arbeitet systemherstellerunabhängig und ist mit allen gängigen KIS/RIS Herstellern kompatibel – darunter Medavis, Daedalus, GE, Mesalvo, Telekom und vielen mehr.

Befunde werden automatisiert über die HL7-Schnittstelle in Ihr KIS/RIS integriert. Der Befundrücklauf erfolgt strukturiert und in Echtzeit, sodass behandelnde Ärzt:innen sofort Zugriff haben.

Die Gateway-Lösung von reif & möller ermöglicht Offline-Zugriff auf Befunde, auch bei Internetausfall. Daten werden lokal zwischengespeichert und nach Wiederherstellung automatisch synchronisiert.

Häufige Fragen zur IT-Integration

Sie haben noch eine Frage? Zögern Sie nicht und stellen Sie sie uns! Wir helfen Ihnen sehr gerne weiter.

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