
Strahlenschutz in der Radiologie – Maßnahmen für den Alltag
Mit Röntgenstrahlen verhält es sich wie mit vielen Medikamenten: richtig dosiert führen sie zu einer Verbesserung der Gesundheit, zu hoch dosiert, können sie tödliche Folgen haben. Dies betrifft ganz besonders Kinder und junge Heranwachsende. Deshalb gilt ihnen in der Teleradiologie unsere ausdrückliche Fürsorge.
Teleradiologie schafft dabei eine wichtige strukturelle Voraussetzung für konsequenten Strahlenschutz: Weil Befundung und Untersuchung räumlich getrennt stattfinden, können Indikationsstellungen besonders sorgfältig geprüft werden. Bei reif & möller – Netzwerk für Teleradiologie ist die leitliniengerechte Befundung ein fester Bestandteil des Qualitätsmanagementsystems. Das Netzwerk ist TÜV-zertifiziert nach ISO 9001:2015.
Zu den häufigsten Strahlenschutzmaßnahmen im klinischen Alltag gehören die konsequente Überprüfung der Indikation vor jeder Untersuchung, die Auswahl des niedrigst möglichen Dosisprotokoll (ALARA-Prinzip: As Low As Reasonably Achievable), die bevorzugte Nutzung von Niedrigdosistechniken insbesondere bei Kindern sowie regelmäßige Fortbildungen für das gesamte radiologische Personal.
Besonders für Kinder und Jugendliche gilt ein erhöhtes Schutzbedürfnis, da ihr sich noch entwickelndes Gewebe sensibler auf ionisierende Strahlen reagiert. Das beigefügte Informationsmaterial gibt konkrete Empfehlungen für den klinischen Alltag. Laden Sie es herunter und nutzen Sie es als Orientierungshilfe für Ihr Team.
Das Engagement für Strahlenschutz beginnt tatsächlich im Kleinen – mit informierten Kolleg:innen, klaren Prozessen und einer Kultur der Sorgfalt, die vom ersten Überweisungsgespräch bis zur Bildbefundung gelebt wird.
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