CT-Befundung: Fachärztliche Auswertung von CT-Aufnahmen
Die CT-Befundung ist die fachärztliche Analyse und Interpretation von Computertomographie-Aufnahmen mit anschließender Erstellung eines strukturierten Befundberichts. In der Teleradiologie erfolgt die CT-Befundung remote – die Bilddaten werden verschlüsselt übertragen, der Befund direkt ins KIS zurückgespielt.
Was ist CT-Befundung?
Die Computertomographie gehört zu den am häufigsten eingesetzten bildgebenden Verfahren im Krankenhaus. Die CT-Befundung erfordert einen Facharzt für Radiologie mit entsprechender Fachkunde. Der Radiologe analysiert die Schnittbilder systematisch, identifiziert pathologische Veränderungen und erstellt einen strukturierten Befundbericht.
In der teleradiologischen CT-Befundung ändert sich am diagnostischen Prozess nichts – nur der Ort der Befundung. Die Bilddaten werden über gesicherte Verbindungen (VPN) vom PACS der Klinik an den Teleradiologen übertragen. Der Befund wird verschlüsselt zurückübermittelt.
Bei reif & möller werden CT-Befunde durch KI unterstützt: Auffällige Befunde werden automatisch priorisiert, eine parallele KI-Analyse dient als zusätzliche Qualitätssicherung.
Praxis & Relevanz
In der Praxis:
- Bilddaten verlassen das Haus nie unverschlüsselt – Übertragung erfolgt ausschließlich über gesicherte VPN-Verbindungen
- Bei HL7-Anbindung: Der Befund landet automatisch im KIS – kein manueller Zwischenschritt, keine Medienbrüche
- KI analysiert parallel und priorisiert kritische Befunde – der Radiologe entscheidet, der Befund kommt schneller
Warum relevant für Kliniken:
- CT ist die häufigste Modalität in der Teleradiologie – besonders in der Notfallversorgung
- Unter 30 Minuten Befundzeit bei reif & möller für Routine-CTs
- KI-gestützte Priorisierung verkürzt die Reaktionszeit bei kritischen Befunden